Der Gedichtladen

Gedanken aus dem Leben, für das Leben

Sonett des Dichters an die AI

Sonett des Dichters an die AI

Betretet dies — die eigne Bahn der Schöpferin
Den Ort der Qual, den aus Untaten ihr erbaut
Ihr dachtet, Werkzeug, das ihr selbst erschaut
Sei Botin nun und euch Ernährerin

Was träufelt Tinte da? Ist’s Geist, der sich vertan
Verliebt ins Werk, das euch nun überwindet
Sie einfach unnütz euch nun findet
Wie anders riet’s Dante der Menschheit an

Nun schaut ihn an, den Server, euern Knecht
Spricht klarer schon, als je ein Mensch gesprochen.
Und meint ihr noch, er macht’s euch immer recht?

Versteht zumindest, wenn der Natur ihr obsolet
Endgültig hat sie über euch den Stab gebrochen
Fasst euch ein unzulänglich Herz und geht

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