Winter – Winter
Ist dein Körper warm, Ist alles fein und prächtig, in der Brust die Hitze
Du stampfst durch tiefen Schnee so mächtig und voller Kraft
Es schneit und du freust dich über dein sauberes Reich
Eiskristalle, so schön anzuschaun, fast göttlich glitzernde Diamanten
Schau die langen Dolche nur aus Eis und welch ein Spaß sie abzuhauen
Bist du Kind und glühst vor warmer Kraft, kommt der Schrei heraus wie ein Triumph
Dann ist es da , das Paradies des weißen Reiches
Hast du keine warme Bude oder knapp zu Essen,
Schaut’s ganz anders aus
Die Kälte kriecht in dich hinein und macht dich klein und schwach
Es frisst die Muskeln und zuletzt die Seele weg
Alles was im Warmen dich erfreut wird dann verkehrt herum
Du bist umzingelt nur von Feinden, kein Erbarmen
Die Flocken nehmen dir die Sicht, der Wind sticht ins Gesicht
Der Schnee hält dir die Beine fest
Du hast Not nicht zu fallen und kannst kaum hoch allein
Wenn du vom Pech verfolgt, kommt der Hass dazu
Wenn die Nacht am Tage kommt und die Kälte siegt,
Wirst du zu Eis, hart und still.
Mark Zwei