Vormittag nine eight
Gestern war ich bei den Neuapostolischen in Köln. Die Kirche war sehr voll. Es waren auch viele Kinder anwesend, vorwiegend Mädchen. Sie betrugen sich sehr gut. Der Chor sang sehr schön.
Ich hatte schon Tage, gerade als Physiker des Jahrestages von Nagasaki gedacht. Ich sagte, dass die Opfer wie die Apostel alle noch leben.
Die Männer in den schwarzen Konfirmationsanzügen wollten das nicht. Sie baten mich, mit ihnen im Anschluss allein zu beten. Ich wollte jedoch die Öffentlichkeit und bin einfach nach vorne gegangen.
Vom Leib Christi habe ich nicht genascht. Ich habe noch keine Beziehung dazu.
Dann machte ich die Geste, meinen Sonnenblumentopf mit einer schwarzen Schleife in das Taufbecken zu stellen und hatte den Deckel schon abgehoben. Doch man sagte mir, dieses Wasser des Lebens aus meiner sicht sei kein Blumenwasser. Dabei hätte der Topf ideal in das kleine Taufbecken gepasst. Ich wollte sie nicht brüskieren und habe den Sonnenblumentopf auf Anweisung am Altar abgestellt. Er hatte eine schwarze Schleife, ein letzter Gruß.
Danach sprach ich noch mit einem jungen Mann, der mich hinausbegleitete, über die physikalischen Ursachen des ewigen Lebens.
CER 10.9.2026