{"id":4618,"date":"2024-01-17T07:51:12","date_gmt":"2024-01-17T05:51:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gedichtladen.de\/blog\/?p=4618"},"modified":"2024-01-17T10:26:17","modified_gmt":"2024-01-17T08:26:17","slug":"auf-der-wolkschanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gedichtladen.de\/blog\/archive\/4618","title":{"rendered":"Auf der Wolkschanz"},"content":{"rendered":"<p><strong>Auf der Wolkschanz<\/strong><br \/>\nWieder mal inspizierte Adolfi seine Schranze und wieder bedr\u00e4ngte ihn der Kriegsrat, nun endlich mit dem Chauvinismus aufzur\u00e4umen. Noch k\u00f6nne man vordringen bis an den Baikal und dorten ein paar vom Chauvinismus ge\u00e4chteten Dissis heraushelfen im fernen Sibiria. Aber die Spitzel berichten, im Schemel brenne noch Licht und der Gen. Yusuf arbeite noch. Zudem plagte Adolfi das schlechte Gewissen Yusuf hinters Licht gef\u00fchrt zu haben, wie die Geschichtsschreibung sich nicht w\u00fcrde gen\u00fcgend verbiegen lassen, auch wenn die Welt am Deutschen Wesen genossen sein w\u00fcrde. Ich fahr denn erst mal wieder nach Berolina und h\u00f6re ein bisschen japanisches Radio von meinen Freunden dort. Und es sollten Monate vergehen, in denen sich Adolfi darin ergehen konnte. Yusuf indes wurde es hei\u00df auf seinem Schemel. K\u00e4men nun nach den Franzosen auch noch die Deutschen, m\u00fcsste man sich etwas neues einfallen lassen und konnte Moscow nicht einfach mal wieder selbst abbrennen. In so etwas, wie im T\u00f6ten, waren die Deutschen nun mal weiter und ein Dichter fand: Deutschland &#8211; Dein Meister ist der Tod. Obwohl er selbst oft genug zu diesem Mittel gegriffen und er \u00fcber die Checkisten verf\u00fcgte, die auch, wie Adolfi unentwegt Radio h\u00f6rten und eines Tages von einem Spa\u00dfvogel , und das am Sep 1st, die Meldung aufgefangen wurde aus dem japanischen Radio: Germany attacs UdSSR, da war Yusuf, der \u00fcberall Verrat witterte und so Mio umbrachte, so platt, dass er geschlagene zwei Tage dasa\u00df, keinen Befehl gab und die armen Soldaten sich selbst \u00fcberlie\u00df. Adolfi hatte diese St\u00f6rung des japanischen Radios nun doch bewogen, um der \u00dcberraschung wegen und wegen der Blitzidee, gleich mal seinen Gener\u00e4len freie Hand zu gew\u00e4hren und auch wegen Yusuf s Nachdenklichkeit im unpassenden Moment, es bis an den Kaukasus und den Wolga zu schaffen. Allerdings waren die Generalstabskarten irgendwie im falschen Ma\u00dfstab, der Baikal und die Dissis doch weiter als angenommen und das mit den vier Jahreszeiten, die sp\u00e4ter die sch\u00e4rfsten Feinde des Weltchauvinismus werden sollten, wandten sich zun\u00e4chst gegen die Welt sinngebenwollenden unbekiebten Deutschen, die mit Pantern und Leoparden kamen und was sonst dem deutschen Touristen so in der Welt \u00fcber den Weg l\u00e4uft und in den Sinn kommt. Sie hatten nicht nur die Werst mit deutschen Kilometern verwechselt, sondern machten auch Bekanntschaft mit \u0434\u0435\u0434 \u043c\u043e\u0440\u043e\u0437, der eigentkich ein urgem\u00fctlicher Typ ist, aber auch schon mal den Unbekwgrbaren die Zehen abfriert. So scheint es beinahe, dass falsche Ma\u00dfst\u00e4be und mangelnde M\u00e4rchenbildung vielleicht die tieferen Ursachen f\u00fcr ein sch\u00f6nes Scheitern sind, an dem man dann Generationen zu knabbern hat. Also haltet das GPS in Ehren und greift zu russischen M\u00e4rchenb\u00fcchern und lasst die Welt, wie wir sie kennen, nicht brennen<\/p>\n<p>ECR<\/p>\n<p>Erratum: RS funkte schon im Juni &#8211; ein Verr\u00e4ter also?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf der Wolkschanz Wieder mal inspizierte Adolfi seine Schranze und wieder bedr\u00e4ngte ihn der Kriegsrat, nun endlich mit dem Chauvinismus aufzur\u00e4umen. Noch k\u00f6nne man vordringen bis an den Baikal und dorten ein paar vom Chauvinismus ge\u00e4chteten Dissis heraushelfen im fernen&#8230;<br \/><a class=\"read-more-button\" href=\"https:\/\/www.gedichtladen.de\/blog\/archive\/4618\">Mehr Lesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[],"class_list":["post-4618","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kolumne"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gedichtladen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4618","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gedichtladen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gedichtladen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gedichtladen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gedichtladen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4618"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.gedichtladen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4618\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4620,"href":"https:\/\/www.gedichtladen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4618\/revisions\/4620"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gedichtladen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4618"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gedichtladen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4618"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gedichtladen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4618"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}