{"id":2172,"date":"2015-11-15T13:31:11","date_gmt":"2015-11-15T11:31:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gedichtladen.de\/blog\/?p=2172"},"modified":"2023-12-08T23:00:22","modified_gmt":"2023-12-08T21:00:22","slug":"kolumne-kw46-sonntag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gedichtladen.de\/blog\/archive\/2172","title":{"rendered":"Kolumne KW46 &#8222;Sonntag&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sonntag<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und es soll nun erst einmal ein Sonntag werden. Die 36 Stollen f\u00fcr\u2019s Fest sind nun gebacken und eingelagert. Wir haben unserer neuen Schwiegertochter ein zus\u00e4tzliches Zimmer bei uns einger\u00e4umt und die erste Probe f\u00fcr das Theaterst\u00fcck der Truppe Theatrum hat stattgefunden. Jenny hat ein wundersch\u00f6nes Plakat daf\u00fcr gestaltet und jetzt soll es an das weitere Programm gehen.<\/p>\n<p><!--more-->Das Festkomitee hatte ja die Idee, es in dieser Saison nicht bei dem Fest der Stille am zweiten Advent zu belassen, sondern noch einen Neujahrsempfang f\u00fcr richtige und potenzielle Sponsoren zu organisieren. Das muss nat\u00fcrlich auch jetzt schon vorbereitet werden, ein Termin ist zu finden, wobei ich denke, dass wenn man nicht als verschlafen gelten m\u00f6chte, dieser noch im Januar liegen sollte, der Raum muss beschafft werden und nicht zuletzt sind finanzielle Mittel aufzutreiben, denn man kann ja nicht auch noch in diesem Fall einen finanziellen Beitrag der Sponsoren erwarten. Sie sollen ja gerade auch einmal verw\u00f6hnt werden.<\/p>\n<p>\nFast die einzige kulturelle Aktivit\u00e4t, die die Gemeinde Sch\u00f6nefeld mit j\u00e4hrlich 15 000 Euro finanziert hat, waren die sogenannten \u201eKirchenkon\u00adzerte\u201c. Sie wurden \u00fcber zehn Jahre durchgef\u00fchrt, somit ein erkleckliches S\u00fcmmchen investiert und trotz aller organisatorischen Anstrengungen wa\u00adren sie von den Gemeindeeinwohnern schlecht besucht. Mehr die Berliner und Kulturbeflissene aus den S-Bahn-Gemeinden nutzten dieses Angebot, hochkar\u00e4tige K\u00fcnstler mal f\u00fcr lau zu erleben. Eine \u00e4hnliche Erscheinung gibt es bei den sehr beliebten Kaba\u00adrett\u00adauff\u00fchrungen.<\/p>\n<p>\nWir haben auch ab und an eine Kulturveranstaltung bei uns im ehemaligen Rathaus, die ebenfalls von professionellen K\u00fcnstlern bestritten werden und ein hohes Niveau haben. Doch auch, wenn die Kultur so vor Ort ist, sind diese Veranstaltungen zwar gut besucht, aber man sieht nur zwei oder drei bekannte Gesichter aus dem Ortsteil, so dass der eigentlich beabsichtigte Zweck verfehlt wird. Sollten wir denn unsere knappen Gemeindemittel auf einige Kulturno\u00admaden verwenden, die von irgendwo auftauchen?<\/p>\n<p>\nMit unserem schon etablierten Kaspertheater und dem hoffnungs\u00advollen Beginn von Theatrum haben wir doch eigene Ans\u00e4tze, die bislang gar nicht gef\u00f6rdert werden, aber bei denen ein gutes Niveau erreicht wird. Wenn wir selbst aktiv werden, sind unsere Freunde, Nachbarn und Bekannte nat\u00fcrlich viel eher bereit, sich das anzusehen und vielleicht sogar einen kleinen Obolus zu entrichten.<br \/>\nVielleicht gelingt es auf diesem Wege, das Kulturleben ein bisschen in Schwung zu bringen. Das ist jedenfalls meine bescheidene Meinung von der Basis her.<\/p>\n<p>\n<em>Christian Rempel im Waltersdorfe, den 15.11.2015<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sonntag &nbsp; Und es soll nun erst einmal ein Sonntag werden. Die 36 Stollen f\u00fcr\u2019s Fest sind nun gebacken und eingelagert. 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