{"id":2070,"date":"2015-07-14T08:26:58","date_gmt":"2015-07-14T06:26:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gedichtladen.de\/blog\/?p=2070"},"modified":"2023-12-08T23:00:23","modified_gmt":"2023-12-08T21:00:23","slug":"kolumne-kw27-kw28-vorfreude","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gedichtladen.de\/blog\/archive\/2070","title":{"rendered":"Kolumne KW27 \/ KW28 &#8222;Vorfreude&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Vorfreude<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Jugendforscher angeln irgendwo in Schweden und hier surren die Maschinen und spucken die Teile aus, die noch gebraucht werden f\u00fcr ein zugegebenerma\u00dfen ehrgeiziges Jugend forscht Projekt. Die Teile aus China wurden ja schneller fertig, als wir gedacht hatten und man konnte sich fragen, ob das Herzst\u00fcck, der Optikblock, ein kompliziertes Fr\u00e4steil, das wir nicht au\u00dfer Landes geben wollten, auch so schnell fertig w\u00fcrde.<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\nZwei Wochen nachdem wir die Zeichnungen verabschiedet hatten, rief ich mal bei den Planetariums\u00adbauern von Zeiss an und fragte, was denn die Teile so machen. Eigentlich war eine Zeit von acht Wochen f\u00fcr die Fertigung geplant, aber eine halbe Stunde sp\u00e4ter erhielt ich den R\u00fcckruf, dass die Teile schon fertig in der Werkstatt liegen, dabei musste eines davon sogar noch galvanisiert werden.<\/p>\n<p>\nIch war v\u00f6llig platt, wie es in einem Gro\u00dfbetrieb m\u00f6glich ist, dass ein so kompliziertes Teil in weniger als zwei Wochen mit Oberfl\u00e4che hergestellt werden kann. Nun sollte es auch schnell zu uns kommen, oder eigentlich zu mir, denn ich bin ja hier gerade der Statthalter des Jugendforscherkollektivs. Die beiden haben sich so verbuddelt in den schwedischen Weiten, dass sie nicht einmal eine SMS oder email erreicht, und sie werden erst am Mittwoch zur\u00fcckerwartet.<\/p>\n<p>\nEs stellte sich heraus, dass Herr Lang, der Leiter der Abteilung Planetarien, am n\u00e4chsten Tag in Berlin zu tun hatte und die Teile mitbringen konnte. Es ist ja bekannt, dass das Zeiss Gro\u00dfplanetarium in Berlin am Bahnhof Prenzlauer Allee gerade geschlossen ist, aber schon im Mai n\u00e4chsten Jahres mit neuer Technik wieder an den Start gehen will. Was f\u00fcr eine Freude, dass das Zeiss Planetarium auch wieder mit neuester Zeiss-Technik ausger\u00fcstet wird. Das ehrgeizige Ziel ist, dass diese schon im November geliefert wird. Es ist ja im Zuge der Globalisierung nicht mehr selbstverst\u00e4ndlich, dass ein Zeiss Planetarium auch mit neuester Zeiss Technik ausgestattet wird, denn der Sparfimmel ist ja allgegenw\u00e4rtig, aber diese Kaufentscheidung zeigt auch, dass Zeiss weiterhin die Nase im internationalen Wettbewerb vorn hat.<\/p>\n<p>\nUmso lobenswerter ist es da, wenn in der Abteilung, wo ob des Termin\u00addrucks so die Luft brennt, dass auch noch die Puste bleibt, die Jugend forscht Bewegung zu unterst\u00fctzen, in der sogar die Kinder des Vorstands\u00advorsitzenden Dr. Michael Kaschke aktiv waren. Manche Projekte k\u00f6nnen nicht einfach so zusammengeleimt werden, sie erfordern manchmal auch den R\u00fcckgriff auf modernste Technologien und wir k\u00f6nnen uns gl\u00fccklich sch\u00e4tzen, in so einem Umfeld leben zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>\nIm Namen der ambitionierten Jugendlichen hier erst mal ein gro\u00dfes Dankesch\u00f6n an die Firma von Weltruf. Der erste Check hat gezeigt, dass alle optischen Elemente hervorragend passen, was auch den exakten Konstruktionszeichnungen von Herrn Dannberg (Zeiss) zu verdanken ist.<\/p>\n<p>\n<em>Christian Rempel im Waltersdorfe, den 12.7.2015<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorfreude &nbsp; Die Jugendforscher angeln irgendwo in Schweden und hier surren die Maschinen und spucken die Teile aus, die noch gebraucht werden f\u00fcr ein zugegebenerma\u00dfen ehrgeiziges Jugend forscht Projekt. 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