{"id":2062,"date":"2015-06-21T21:52:55","date_gmt":"2015-06-21T19:52:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gedichtladen.de\/blog\/?p=2062"},"modified":"2023-12-08T23:00:23","modified_gmt":"2023-12-08T21:00:23","slug":"kolumne-kw23-kw24-die-reise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gedichtladen.de\/blog\/archive\/2062","title":{"rendered":"Kolumne KW23 \/ KW24 &#8222;Die Reise&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Reise<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Unsere Reise f\u00fchrte uns bis nach Coburg im Fr\u00e4nkischen, aber vorher waren die Stationen die Handwerkerstadt Halle und die Stadt der Optik Jena. In Halle besuchte ich meine Tochter und die Enkel, die dann so ein Durchhalteverm\u00f6gen bewiesen, dass wir abends gar nicht zum Reden gekommen sind. Es galt eine Ausschreibung zu begraben, an der sich meine Tochter mit einem Kunstprojekt beteiligt hatte und bei dem die H\u00fcrde f\u00fcr die zweite Runde wohl zu hoch lag.<!--more--><\/p>\n<p>In Jena galt es dann, den Optikblock f\u00fcr unser Jugend forscht Projekt in Augenschein zu nehmen und f\u00fcr die Produktion zu verabschieden. Ein wichtiger Meilenstein, der mit einem Gedicht bedacht wurde, denn wir sind f\u00fcr die Unterst\u00fctzung durch Zeiss sehr dankbar. Dann wurden abends noch mal die Dornburger Schl\u00f6sser besucht, wo die vielen Rosen gerade in hoher Bl\u00fcte stehen, Freunde wurden besucht und am n\u00e4chsten Tag ging es dann weiter zum eigentlichen Reiseziel, das in einem Handwerker\u00adhof bestand, ganz nahe bei Coburg und wo meine Schw\u00e4gerin ihren 60. Geburtstag feierte. Zun\u00e4chst f\u00fchrte uns eine Wanderung durch die fr\u00fchlingshaften Felder und einen undurchdringlichen Wald zu einem Wasserturm, wo wir eine Hochzeitsgesellschaft vermuteten, denn das letzte St\u00fcck des Weges war mit Blumen bestreut. Ein Tisch mit Sektgl\u00e4sern harrte der Jubilarin und der Wegbegleiter, so dass es fast ein Geburtstag im Freien wurde.<\/p>\n<p>\nSolcherart an den Rand der Fahrunt\u00fcchtigkeit getrunken, begaben wir uns zur Ernstfarm, eben jenem Handwerkerhof, der fr\u00fcher mal ein Mustergut gewesen ist und wo jetzt Kulinarisches gereicht wurde. F\u00fcr den Kuchen hatten die Gastgeber sogar selbst gesorgt, aber auch das Abendessen des Hauses war dann sehr schmackhaft.<\/p>\n<p>Die Jubilarin hatte sp\u00fcrbare Freude an ihrer Geburtstagsfeier und wertvolle Geschenke waren auszupacken. Als organisatorische H\u00f6chstleistung wurde sogar die aktuelle Gesellschaft abgelichtet dargestellt, zusammenge\u00adf\u00fcgt mit den Buchstaben des Gl\u00fcckwunschs und auch ein weiteres Gedicht konnte zu Geh\u00f6r gebracht werden, das einigen nicht skandal\u00f6s genug war, aber sonst ganz gut gefiel. Zu Beginn des anschlie\u00dfenden Tanzes legte die Jubilarin mit ihrem Mann, meinem Bruder, einen Cha Cha Cha hin, der gut anzusehen war und dann wurde bis sp\u00e4t in die Nacht das Tanzbein geschwungen.<\/p>\n<p>\nDie R\u00fcckfahrt war dann mit f\u00fcnf Stunden Fahrt ganz sch\u00f6n anstrengend und ich kann von meinem Bruder nur sagen: Hut ab, denn er hat diese Strecke schon oft zur\u00fcckgelegt und das in noch sportlicheren Zeiten als wir. Es war sch\u00f6n, die Rempelsippe mal wiederzusehen und auch die Freundinnen der Jubilarin kennenzulernen. Noch mal ein Dankesch\u00f6n an Halle, Jena und Coburg f\u00fcr die Gastfreundschaft.<\/p>\n<p>\n<em>Christian Rempel im Waltersdorfe, den 21.6.2015<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Reise &nbsp; Unsere Reise f\u00fchrte uns bis nach Coburg im Fr\u00e4nkischen, aber vorher waren die Stationen die Handwerkerstadt Halle und die Stadt der Optik Jena. 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