{"id":2059,"date":"2015-06-15T14:46:38","date_gmt":"2015-06-15T12:46:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gedichtladen.de\/blog\/?p=2059"},"modified":"2023-12-08T23:00:23","modified_gmt":"2023-12-08T21:00:23","slug":"kolumne-kw22-fablab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gedichtladen.de\/blog\/archive\/2059","title":{"rendered":"Kolumne KW22 &#8222;FabLab&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>FabLab<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Von einem Bekannten erhielt ich den Hinweis, dass die TH Wildau eine segensreiche Einrichtung betreibt. Ein sog. Fabrication Laboratory oder abgek\u00fcrzt FabLab. Nat\u00fcrlich haben sich das gleich meine Jugendforscher und ich angesehen. Es ist ein gro\u00dfer Raum in der Halle 16 des Campus, ausgestattet mit verschiedenen Maschinen, die der Pilotfertigung dienen und die man selber handhaben sollte. Es handelt sich \u00fcberwiegend um computergesteuerte Maschinen, wie Laserschneiden bzw. Lasergravur und 3D Drucker.<!--more--><\/p>\n<p>\nMan kann auch Erfahrungen in der Konstruktion sammeln, d.h. das ist ja eigentlich die Voraussetzung, dass man mit den Maschinen umgehen kann. Dazu steht das Programm Solid Edge zur Verf\u00fcgung, aber es erfordert schon ein bisschen Einarbeitung, bevor man das bedienen kann.<\/p>\n<p>\nEs gibt eine Einweisung, bei der man erf\u00e4hrt, dass es sich bei der FabLab Bewegung um eine weltweite handelt, und dann kann es schon losgehen. Die 3D Druckerei firmieren ja auch unter Rapid Prototyping, aber ganz so rapide ist sie dann doch nicht. F\u00fcr das Teil, das wir als Beamerabdeckung brauchen, veranschlagt die Maschine schon mal gute zwei Stunden. Zwar ist es faszinierend, wie das Teil mit Hilfe einer steuerbaren aufgeheizten D\u00fcse dann aus einer Kaptonfolie herausw\u00e4chst, aber man kann doch nicht die ganze Zeit dabeistehen und den Herstellungsprozess bewundern.<\/p>\n<p>\nDaher haben wir uns noch andere Arbeit mitgebracht. Da ist ein Heizofen umzubauen, um die Beamerlampen zu simulieren. Dazu werden Leistungswiderst\u00e4nde in ein L\u00fcftergebl\u00e4se gesetzt. Man ben\u00f6tigt da einfacheres Equipment, als dort gemeinhin zur Verf\u00fcgung steht. Da sind Bohrmaschine, Eisens\u00e4ge und Feile gefragt, was wir aber sicherheitshalber alles mitgebracht haben. Wir haben volle f\u00fcnf Stunden zu tun, um dann wieder feststellen zu m\u00fcssen, dass es mit unserer Abdeckung immer noch nicht geklappt hat. Wir hatten die Ma\u00dfe verhauen. Also da hei\u00dft es noch einmal konstruieren.<\/p>\n<p>\nTrotzdem wird unser Heizofen fertig. Meine Aufgabe besteht darin, mir auszudenken, was und wie es getan werden sollte und das Material heranzuschaffen. Bei der konkreten Arbeit halte ich mich etwas zur\u00fcck. Am liebsten w\u00e4re es mir gewesen, wenn wir alles an diesem Tag fertigbekommen h\u00e4tten, aber als ich noch mal Schrauben kaufen bin, haben die jungen Leute schon alles eingepackt und beschlossen, dass Feierabend ist.<\/p>\n<p>\nWir geben noch zu Protokoll, worin unser Projekt eigentlich besteht. Das soll dann auf die Facebook Seite des FabLab, das bislang noch nicht gerade \u00fcberlaufen ist, erscheinen. Allerdings besteht das FabLab in Wildau auch erst seit einem Jahr. Bis hierhin erst mal vielen Dank an die engagierten Jugendlichen, die es betreiben.<\/p>\n<p>\n<em>Christian Rempel im Waltersdorfe, den 14.6.2015<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>FabLab &nbsp; Von einem Bekannten erhielt ich den Hinweis, dass die TH Wildau eine segensreiche Einrichtung betreibt. Ein sog. Fabrication Laboratory oder abgek\u00fcrzt FabLab. Nat\u00fcrlich haben sich das gleich meine Jugendforscher und ich angesehen. 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