{"id":1948,"date":"2014-12-10T17:33:28","date_gmt":"2014-12-10T15:33:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gedichtladen.de\/blog\/?p=1948"},"modified":"2023-12-08T23:00:23","modified_gmt":"2023-12-08T21:00:23","slug":"kolumne-kw49-kaum-zu-toppen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gedichtladen.de\/blog\/archive\/1948","title":{"rendered":"Kolumne KW49 &#8222;Kaum zu toppen&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kaum zu toppen<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was die Waltersdorfer zum Fest der Stille 2014 aufgeboten haben, ist kaum noch zu \u00fcbertreffen. Viele der Helfer hatten so viel zu tun, dass sie selbst weder einen Gl\u00fchwein noch eine Bratwurst zu sich nehmen konnten. Auch der neue kulinarische Genuss, die Tornadokartoffeln, fand nach anf\u00e4nglicher Ebbe so regen Zuspruch, dass die drei in diesem Stand kaum noch der Nachfrage gerecht werden konnten und die Dampfschwaden die Bude nur so einnebelten.<\/p>\n<p><!--more-->G\u00e4ste kamen von Niederlehme bis K\u00f6penick, manche hatten das Fest durch Zufall an der Stra\u00dfe entdeckt und waren nach ihren tollen Eindr\u00fccken traurig, dass sie nicht noch mehr Leuten haben Bescheid geben k\u00f6nnen. Viele sagten, dass sie n\u00e4chstes Jahr unbedingt wiederkom\u00admen m\u00f6chten. Ob wir das aber noch besser hinkriegen, dass es auch n\u00e4chstes Jahr hei\u00dft, das war einmalig, dazu fehlen uns noch ein bisschen die Ideen.<\/p>\n<p>\nBesonders hervorheben m\u00f6chte ich, was mehr im Hintergrund, bei den Vor- und Nachbereitungen vor sich ging. Schon am Donnerstag stellte der Bauhof die drei gemeindeeigenen Buden auf, was uns viel Arbeit und Wege sparte. Da war bei mir auf dem Hof auch schon von Eberhard Rauchfu\u00df und mir das Babajagahaus vormontiert. Als dann der Gabelstaplerfahrer von DAM Fenster und T\u00fcren das dreieinhalb Meter hohe Gebilde sah, wollte er schon verzagen und meinte, das kippt bestimmt. Trotzdem hat er es dann am Freitag gekonnt her\u00fcbergebracht und auf dem H\u00fchnerbein abgesetzt. Die Schrauberei, die anderthalb Tage gedauert hatte, hatte sich dann aber auch gelohnt, weil die Kinder teilweise zu Dutzenden darauf unentwegt herumtobten. Am Montag ging es dann wieder mit dem Gabelstapler zur\u00fcck auf unseren Hof und wurde in der Bestzeit von zwei Stunden zerlegt.<\/p>\n<p>\nF\u00fcr das Hin- und Hertragen der vielen Tische und Umzugskartons und des Kaspertheaters hatte Friederike die Mithilfe von H\u00f6ffner Azubis organisiert. Damit war auch mal wieder die gr\u00f6\u00dfte Firma am Platze mit von der Partie beim Fest der Stille. Bei den Sponsorleistungen hatten wir fast den Vorjahresstand erreicht, so dass wir nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig vorfinanzieren mussten. Daf\u00fcr auch noch mal ein gro\u00dfes Dankesch\u00f6n.<\/p>\n<p>\nBesonderer Anziehungspunkt war auch wieder die Tombola. Fast zu viel Ansturm f\u00fcr Ren\u00e9 und Julius, die den Stand betreuten. Die hohen Gewinnchancen sind ja schon bekannt und schon die kleinen Preise waren so attraktiv, dass sich schon viel Freude verbreitete. Wie gro\u00df war sie erst, als es an die Verlosung der 18 Hauptpreise ging und nat\u00fcrlich das sch\u00f6nste, unser Superpreis, der, jetzt darf es gesagt werden, in einer Ballonfahrt f\u00fcr zwei Personen bestand, was ein einmaliges, aber auch gemeinhin teures Unternehmen ist.<\/p>\n<p>\nNicht zuletzt ist es aber auch die Kultur, die auf Hochtouren l\u00e4uft zum Fest. Schon den Eingangsbereich der Kirche hatten Corina und Marion, die eigens aus S\u00fcdbrandenburg angereist waren, mit ihren Aquarellen verzaubert. Das Tanzspiel &#8222;Nussknacker&#8220; von den Kindern vom Kindergarten Robin Hood, bei dem Lars Steger von Eitel Kunst las, konnte einem bei seiner reizenden Choreographie und den selbstge\u00adn\u00e4hten Kost\u00fcmen die Tr\u00e4nen der R\u00fchrung in die Augen treiben. Nur das Kommen und Gehen bei quietschender Eingangst\u00fcr war einigerma\u00dfen st\u00f6rend. Dann forderte noch mal das Kaspertheater mit der &#8222;Prinzessin auf der Erbse&#8220; die Aufmerksamkeit heraus und als alles aus der Kirche str\u00f6mte, erklang schon Blasmusik der Br\u00fcder Kanne, die wir uns auch dieses Jahr wieder leisten konnten. Wer dann nach der Tombola Hauptverlosung immer noch Sitzefleisch hatte, konnte noch die Singegruppe David Bergermann erleben, die auch schon einen festen Platz im Programm erobert hat und zum Mitsingen anregte.<\/p>\n<p>\nDie Bastelst\u00e4nde wurden sehr gut angenommen. Es konnten hochwertige Kerzen dekoriert werden, Gipsfiguren bemalt und vorgefertigte Laternen gebastelt werden. Auch der Holzstand, f\u00fcr den Lars blinkende Tannenb\u00e4ume liebevoll gefertigt hatte, fand regen Zuspruch. Die Kinder von Susann boten Looms an, eine unter Kindern sehr gefragte Technik. Die Spielzeugmodelle von Eberhard und die Eisenbahn lie\u00dfen manches Kind staunend verweilen.<\/p>\n<p>\nEin privater Dank geht noch in aller Bescheidenheit an meine Frau, die zum Fest, den Wochen davor und in der Nachbereitung Unwahrschein\u00adliches geleistet hat. Ohne sie w\u00e4re das Fest gar nicht denkbar.<\/p>\n<p>\nWir haben als Waltersdorfer gezeigt, dass wir nicht nur selbst zu feiern verstehen, sondern auch tolle Gastgeber sind. Unsere Konzepte nicht auf Kommerz zu setzen gingen auf und wir haben bei diesem vierten Mal sicher das tollste Fest bisher hingelegt. Hoffentlich finden sich n\u00e4chstes Jahr noch weitere Helfer und Sponsoren, dass wir auf dem Wege der Begr\u00fcndung einer Tradition weiterkommen, und jetzt erst mal f\u00fcr alle eine sch\u00f6ne Adventszeit und ein besinnliches Weihnachtsfest.<\/p>\n<p>\nViele Gr\u00fc\u00dfe aus dem Gedichtladen!<\/p>\n<p>\n<em>Christian Rempel im Waltersdorfe<br \/>\n10.12.2014<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kaum zu toppen &nbsp; Was die Waltersdorfer zum Fest der Stille 2014 aufgeboten haben, ist kaum noch zu \u00fcbertreffen. 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