{"id":1530,"date":"2013-10-13T13:07:33","date_gmt":"2013-10-13T11:07:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gedichtladen.de\/blog\/?p=1530"},"modified":"2023-12-08T23:00:24","modified_gmt":"2023-12-08T21:00:24","slug":"kolumne-kw39-glatter-durchlaufer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gedichtladen.de\/blog\/archive\/1530","title":{"rendered":"Kolumne KW39 \/ KW40 &#8222;Glatter Durchl\u00e4ufer&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Glatter Durchl\u00e4ufer<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Vorstand ist wieder derselbe, der Kassen\u00adstand ist geblieben und die Internetredaktion ist best\u00e4tigt und ausdr\u00fccklich bedankt. Das Seminar, das sogar eine beachtliche Presse\u00adresonanz gefunden hatte und dessen einer Punkt auch immer die Mitgliederversamm\u00adlung ist, begann am Freitagabend mit zwei Freundinnen des Vereins und zwei G\u00e4sten, die am Vortag aus der &#8222;M\u00e4rkischen&#8220; davon erfahren hatten.<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\nWas sich ver\u00e4ndert hat, ist, dass wieder mal zwei zum Verein hinzugesto\u00dfen sind, ein Dresdner und einer der langj\u00e4hrigen Freunde des Vereins, der schon immer mit seinen geistvollen Gedichten zum Pfeffer des Vereins geh\u00f6rt hatte, aber sich jetzt entschlossen hat, als vollwertiges Vereinsmit\u00adglied das Wohl und Wehe mitzubestimmen. Leider geh\u00f6rt er auch zu denjenigen, die keine Internetpr\u00e4senz w\u00fcnschen und daher nennen wir hier keine Namen.<\/p>\n<p>\nImmerhin konnte er aber am Freitagabend schon in einem eigenen Gedichtband bl\u00e4t\u00adtern und daraus vorlesen, manche der Gedichte waren uns schon bekannt, andere neu, aber alle das starke Papier wert, auf das sie gedruckt waren. Dieses Gemeinschafts\u00adwerk des internetphoben Paares in unserem Verein wird nun als Geheimtipp herum\u00adgereicht und wenn einem schon mal danach sein sollte, sich eine Gedichtanthologie zur Hand zu nehmen, der Griff nach dieser lohnte sich auf jeden Fall.<\/p>\n<p>\nGanz frisch aus der Feder gespritzt war auch mein Kaspertheaterst\u00fcck, eine Adaption auf Rotk\u00e4ppchen, eigentlich ein Auftragswerk des Vereins Kindheit e.V., der Tr\u00e4ger des Mehrgenerationenhauses in Sch\u00f6nefeld ist, das wie das KWer in einem DDR-Neubau\u00adgebiet liegt und auch ein bisschen Multi\u00adkultitouch hat, wo man vielleicht nicht einmal davon ausgehen kann, dass das Grimmsche M\u00e4rchen \u00fcberhaupt bekannt ist. Der erste Rezensent hielt es f\u00fcr etwas zu anspruchsvoll, aber wir sind guter Dinge, dass sich die Akteure einer solchen Herausforderung eines modernen M\u00e4rchens vielleicht doch stellen werden.<\/p>\n<p>\nVon den G\u00e4sten nahm der eine dann die M\u00f6glichkeit wahr, einen eigenen Text zum Besten zu geben. Er war, obgleich schon 83j\u00e4hrig, eigens zu der Veranstaltung gekommen und trug eine Geschichte zum Thema Kartoffelfeld, auf dem man viel lernen konnte, aus seiner Jugend vor. Der Aufsatz enthielt auch viel Wissenswertes zum Thema Kartoffel moderneren Ursprungs, was den Rahmen ein wenig sprengte, so dass ihm angeraten wurde, daraus vielleicht zwei eigenst\u00e4ndige Werke zu machen.<\/p>\n<p>\nAm Sonnabend fand dann die Lesung von Erhard Scherner mit Gedichten und Ausz\u00fcgen aus seinem Buch &#8222;Der Chinesische Papagei&#8220; allgemein Zuspruch. Mir pers\u00f6nlich erschien die vorgetragene Erz\u00e4hlung, die zudem die interessanteste sein sollte, ausgesprochen banal und ich war froh, als die Sache \u00fcberstanden war. Als er wieder heimgebracht wurde, nahm Gerhard Jaeger die Gelegenheit war und trug seine Gedanken zum Thema Lied vor, was sich zu praktischem, allgemeinen Gesinge entwickel\u00adte und wieder mal die heimelige Atmosph\u00e4re aufkommen lie\u00df, die wir im Verein so lieben.<\/p>\n<p>\nDie Mitgliederversammlung war dann der eingangs erw\u00e4hnte Durchl\u00e4ufer, bei dem Querelen oder gar Machtk\u00e4mpfe v\u00f6llig ausblieben, die aber andererseits auch nicht von Innovationsgeist strotzte. Nur dass die Internetseite jeder gern anders h\u00e4tte, erinnerte schwach an fr\u00fchere stundenlange Diskussionen zu diesem Thema. Da der Stand bez\u00fcglich der Internetseite hervorragend ist, was Liane Fehler und Susann Schulz zu verdanken ist, gab es auch da kein erm\u00fcdendes Gezerre.<\/p>\n<p>\nDen Rest des Tages f\u00fcllte die &#8222;Textarbeit&#8220;, zu der ich noch nie ein richtiges Verh\u00e4ltnis entwickeln konnte, aber wohl unserem neuen Marken\u00adzeichen, eine Autorengemein\u00adschaft zu sein, geschuldet ist. So nahm ich abends noch das Dankesch\u00f6n an meine Frau Andrea mit auf den Weg, die wieder einiges zum Kulinarischen beigetragen hatte, wobei dies an die von mir geflissentlich verschwie\u00adgene Bedingung gekn\u00fcpft war, dass nichts zerredet wird und insbesondere man die tolle Internetseite nicht bekrittelt, weil es nicht nur Arbeit macht, K\u00fcrbissuppe, Sandkuchen und Frikassee herzustellen, sondern den ambitio\u00adnierten Autoren ihre Werke im Netz munden zu lassen, ist auch nicht von selbst getan.<\/p>\n<p>\n<em>C.R. im Waltersdorfe 13.10.2013<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Glatter Durchl\u00e4ufer &nbsp; Der Vorstand ist wieder derselbe, der Kassen\u00adstand ist geblieben und die Internetredaktion ist best\u00e4tigt und ausdr\u00fccklich bedankt. 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